Die letzte Spielzeit war für den EV Füssen eine sehr erfolgreiche, für neun Spieler aus dem Kader war es auch noch eine ganz besondere. Benedikt Hötzinger, Maximilian Meier, Vincent Wiedemann, Florian Simon, Eric Nadeau, Marius Keller, Marc Besl, Christian Krötz und Tobias Meier haben den Weg von der Bezirksliga bis in die Oberliga mitgemacht und dabei Außergewöhnliches erreicht. Innerhalb von vier Spielzeiten konnten sie mit dem Verein nicht nur drei Aufstiege feiern, sondern schafften auch noch das rekordverdächtige Kunststück, die Meisterschaft aller drei BEV-Ligenstufen zu erringen.

Wir gratulieren recht herzlich zu diesem besonderen Erfolg und lassen für alle Anhänger die Saison noch einmal in Zahlen Revue passieren.

 

Schon gewusst?

– Ausdauer: Samuel Payeur und Tyler Wood sind die einzigen Füssener Akteure, die alle 50 Pflichtspiele absolviert haben

– Scoring Streak: Samuel Payeur konnte vom 11. Spieltag der Aufstiegsrunde bis zur 5. Playoff-Partie in dreizehn Begegnungen in Folge punkten

– High Score: Die meisten Scorerpunkte in einem Spiel gingen an Markus Vaitl. Beim 9:3 in Erding war er an sechs Treffern beteiligt, drei davon erzielte er selbst zwischen 1:18 und 2:48 Spielzeit in rekordverdächtigen 90 Sekunden

– Offensivstarke Abwehr: Mit 47 Toren und 127 Vorlagen stellte der EV Füssen die mit Abstand punktbeste Verteidigung. Gegenüber den im Vorjahr erzielten 22 Toren und 63 Vorlagen war das auch teamintern eine enorme Steigerung

– Publikumsmagnet: Ziemlich genau 1000 Zuschauer im Schnitt besuchten insgesamt die Spiele des EVF in Vorrunde, Verzahnungsrunde und Playoffs – Spitzenwert in der Bayernliga. Auch auswärts waren die Füssener ein gern gesehener Gast, hier sahen durchschnittlich 626 Besucher die Partien mit den Ostallgäuern. Überboten wurde diese Zahl nur vom EHC Klostersee, der in seiner Auswärtsstatistik aber vom Weihnachtsspiel in Füssen profitiert, bei welchem 3311 Zuschauer zugegen waren

– Schnellstarter: In 29 der 50 Saisonspiele lag der EVF nach dem ersten Drittel in Führung, nur zehnmal in Rückstand

– Dauerbrenner: In 39 von 50 Saisonspielen konnte der EV Füssen punkten, dabei gelangen zwischen dem 4. November und dem 2. Dezember acht Siege in Folge. Nur an einem einzigen Wochenende gab es in der gesamten Spielzeit keinen Zähler

– Endspurt: In die Verzahnungsrunde mit der Oberliga startete Füssen mit fünf Wochenenden in Folge, an denen es jeweils einen Sieg und eine Niederlage gab. In den acht Spielen der letzten vier Wochenenden punktete der EVF dann immer, holte 21 von 24 möglichen Zählern

– Minutiös: Besonders gefährlich waren die Füssener in der 4. Spielminute, hier erzielten sie zehn Saisontreffer. Keine Gefahr stellten sie für den Gegner zu Beginn des zweiten Drittels dar, in der 21. Minute gelang kein einziges Tor. Anfällig war die EVF-Abwehr in der 34. und 35. Minute, hier kassierte man insgesamt dreizehn Gegentreffer

Saisonhighlights

– Winterclassic zum 40. Jubiläum des ERC Lechbruck mit einem 10:0-Erfolg
– 7:3-Sieg vor 1555 Zuschauern kurz vor Weihnachten beim HC Landsberg
– 3311 Zuschauer im Weihnachtsspiel gegen den EHC Klostersee
– 9:4-Sieg bei den Erding Gladiators mit nur elf Feldspielern, dabei 6:0-Führung nach dem ersten Drittel
– Punktgewinn bei der Penaltyniederlage im Altmeisterderby gegen den SC Riessersee, dem Vierten der Oberliga, vor mit 1460 Zuschauern ausverkaufter Halle 1
– 7:4-Sieg im Aufstiegsendspiel beim TEV Miesbach vor gut 400 schwarz-gelben Auswärtsfans
– 5:2-Sieg im vierten Playoff-Spiel beim TEV Miesbach und Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft

Statistik

Topscorer Hauptrunde: Markus Vaitl 38 Punkte
Top-Torschütze Hauptrunde: Samuel Payeur 20 Treffer
Top- Vorlagengeber Hauptrunde: Marc Besl 25 Assists

Topscorer Aufstiegsrunde: Marc Besl 32 Punkte
Top-Torschütze Aufstiegsrunde: Marc Besl 15 Treffer
Top-Vorlagengeber Aufstiegsrunde: Eric Nadeau 19 Assists

Topscorer Playoffs: Markus Vaitl 9 Punkte
Top-Torschütze Playoffs: Eric Nadeau 4 Treffer
Top-Vorlagengeber Playoffs: Markus Vaitl 8 Assists

Gesamtsaison:
Topscorer: Marc Besl 75 Punkte
Top-Torschütze: Samuel Payeur 37 Treffer
Top-Vorlagengeber: Marc Besl 46 Assists
Punktbester Verteidiger: Tyler Wood 51 Punkte

Meiste Powerplaytore
Samuel Payeur 11

Meiste Unterzahltore
Marius Klein 3

Meiste Siegtreffer
Samuel Payeur 6

Meiste Strafzeiten
Lubos Velebny 108 Minuten