Der EV Füssen hat die Hauptrunde der Bayernliga mit dem ersten Tabellenplatz abgeschlossen. Dabei ist es dem neuen Trainer Andreas Becherer gelungen, trotz eines größeren Personalwechsels vor der Spielzeit von Anfang an ein starkes Team zu formen, welches nun in die heiße Phase der Saison eintritt, die Verzahnungsrunde mit der Oberliga.

Verbilligte Eintrittspreise

Mit einem Schnitt von 1103 Zuschauern pro Partie konnte der Eissportverein in der Hauptrunde den besten Zuspruch aller vierzehn Bayernligisten verzeichnen. Als kleines Dankeschön für die Treue nimmt der Verein nun für die restliche Saison eine kleine Änderung beim Ticketing vor. So wird der Preis für den Stehplatz Erwachsener auf 9 Euro gesenkt (Abendkasse 10 Euro). Zusätzlich wird die Kategorie „ermäßigter Eintritt“ sowohl bei Sitz- als auch bei Stehplatzkarten erweitert. Von nun an fallen in diese Rubrik Vereinsmitglieder, Besitzer der FüssenCard, Studenten bis 27 Jahre, Senioren ab 65 Jahre, Schwerbehinderte (nur bei Sitzplatz, 50% G.d.B., Begleitperson freier Eintritt), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstler (ein entsprechender Ausweis ist sowohl beim Kauf von ermäßigten Karten als auch beim Einlass unaufgefordert vorzuzeigen). Gratis ist der Eintritt für alle Kinder im Alter bis einschließlich 15 Jahre sowie für Schwerbehinderte im Stehplatzbereich.

Modus

Es bilden die besten acht Bayernligisten zusammen mit den beiden Letztplatzierten der Oberliga eine neue Gruppe, in welcher in einer Einfachrunde jeder gegen jeden spielt. Die beiden besten Teams dieser Runde sind sportlich für die Oberliga 2019/2020 qualifiziert. Unabhängig von dieser Qualifikation werden im Anschluss die vier besten Bayernligisten der Runde Playoffs spielen zur Ermittlung des Bayerischen Meisters 2019. Die Halbfinale werden dabei im Modus Best-of-Three, das Finale als Best-of-Five Runde gespielt.

Oberligateilnehmer

Kurios: Aus der Oberliga wird neben dem Letzten EHC Waldkraiburg nicht der eigentliche Vorletzte ERC Sonthofen, sondern der Tabellenvierte SC Riessersee teilnehmen. Dieser merkwürdige Umstand ist einer Planinsolvenz des letztjährigen Zweitligisten geschuldet, der durch diese in der Oberliga antreten musste, dort aber nicht an der Meisterrunde teilnehmen darf. Die Garmischer werden entgegen der sportlichen Platzierung nun entsprechend gegen den Abstieg spielen, gelten aber als Vierter der Oberliga-Hauptrunde als haushoher Favorit.

Schweres Startprogramm

Am ersten Wochenende bekommt es der EVF mit den beiden besten Kontrahenten der Hauptrunde zu tun. Am Freitag geht es um 19.30 Uhr zuhause gegen die Erding Gladiators, welche punktgleich mit dem HC Landsberg auf dem dritten Platz lagen. Erding ist sicherlich das Team der Stunde, hat die letzten neun Spiele in Folge gewonnen. Eine superschwere Aufgabe für den Eissportverein, und die am Sonntag wird nicht leichter. Um 17 Uhr tritt der EVF beim HC Landsberg an, der sich den zweiten Platz sicherte. Gegen beide gab es bislang jeweils einen Sieg und eine Niederlage. (MiL)