Auf der Zielgeraden seiner Personalplanungen für die nächste Spielzeit musste der Eissportverein Füssen eine Absage hinnehmen. Stürmer Nikolas Oppenberger war nach Beendigung seines Studiums auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, wobei ihm der Verein die letzten Monate, auch durch die guten Kontakte seines Wirtschaftsbeirates, sehr behilflich war.

Leider führte dies durch Gründe, auf die der EVF keinen Einfluß hat, zu keinem Abschluss eines Arbeitsverhältnisses, und somit letztendlich auch zu keiner Vertragsverlängerung in Füssen, obwohl sehr viel Energie aufgewandt wurde, um einen Verbleib möglich zu machen. So hätte die Firma Eberle in Rieden sogar extra eine neue Arbeitsstelle geschaffen, wofür sich der EV Füssen recht herzlich bedanken möchte.

Nikolas teilte dem Verein nun mit, sich für eine andere Alternative entschieden zu haben. „Ich habe diese Entscheidung nicht gegen den EV Füssen, sondern für die Arbeitsstelle getroffen“, erklärt der 29-jährige Stürmer seinen Entschluss. Der Eissportverein Füssen bedankt sich bei Nikolas für den großen Einsatz in den letzten beiden Spielzeiten, wo er 2017 als Topscorer wichtigen Anteil am Titel des Landesligameisters hatte, und wünscht für die Zukunft alles Gute.

Offen bleibt momentan die Frage, inwieweit die freie Stelle nun zeitnah besetzt werden kann. Der Verein wird diesbezüglich den Markt sondieren, sieht sich aber auch ohne einen eventuellen sofortigen Ersatz für den Start in die kommende Spielzeit gut gerüstet. (MiL)