Der EV Füssen bleibt in dieser Saison gegen den EV Regensburg punktlos. Die Gäste holten sich auch im dritten Vergleich mit 6:1 (2:0, 3:0, 1:1) alle Zähler und feierten ihren sechsten Sieg in Folge. Der EVF konnte das erneute Fehlen seiner Routiniers Simon, Krötz, Velebny, Nadeau und Eichberger nicht kompensieren, zumal mit Landerer, Klein und Keller noch drei weitere Akteure in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Ein Lichtblick ist, dass im letzten Drittel Andreas Jorde erstmals seit Anfang November wieder zum Einsatz kam. Und bis zum Doppelvergleich am nächsten Wochenende mit Deggendorf sollen zumindest Lubos Velebny und Eric Nadeau wieder mit von der Partie sein.

Füssen begann gegen Regensburg sehr stark, vergab aber gleich drei große Möglichkeiten zur Führung. Die Eisbären kamen dagegen nach achteinhalb Minuten durch Ontl mit einem absoluten Glückstor zur Führung und fanden dadurch ihre Sicherheit. Die erste Strafzeit gegen den EVF nutzten sie auch sofort zum 0:2 durch Tippmann.

Im zweiten Abschnitt sah Füssen kein Land mehr und Starstürmer Nikola Gajovsky erhöhte folgerichtig innerhalb von acht Minuten auf 0:5, den letzten Treffer markierte er sogar in Unterzahl. Unterbrochen wurde das Spiel immer wieder von vielen Strafzeiten, was sich auch im Schlussdrittel so fortsetzen sollte. Gerade im Powerplay merkte man den Schwarz-Gelben das Fehlen der erfahrenen Spieler deutlich an.

Die Füssener Mannschaft gab in den letzten zwanzig Minuten noch einmal alles und kam auch schnell durch Samuel Payeur zum 1:5. Danach wurden sogar zwei sehr gute Chancen zum zweiten Treffer vergeben, am verdienten Sieg der Gäste gab es aber keinen Zweifel. Diese stellten in doppelter Überzahl kurz vor Spielende durch Gulda den Endstand von 1:6 her. (MiL)

Tore: 0:1 (9.) Ontl (Flache), 0:2 (14.) Tippmann (Ontl, Flache/5-4), 0:3 (30.) Gajovsky (Divis), 0:4 (32.) Gajovsky, 0:5 (38.) Gajovsky (4-5), 1:5 (42.) Payeur (Stocker), 1:6 (58.) Gulda (Heider, Divis/5-3). Strafminuten Füssen 26 plus 10 für Vogl, Regensburg 30 plus 10 für Gulda. Zuschauer 1040.

 

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