Für den EV Füssen geht es in die entscheidende Phase. Noch vier Spiele sind in der Verzahnungsrunde zu absolvieren, der EVF liegt mit dem Zweiten Miesbach punktgleich auf dem dritten Tabellenplatz. Nur zwei Zähler zurück befindet sich der EHC Klostersee, bei welchem die Schwarz-Gelben heute Abend um 20 Uhr antreten. Einen weiteren Punkt zurück liegt der HC Landsberg, der ebenfalls noch Chancen auf den zweiten Rang hinter dem bereits für die Oberliga qualifizierten SC Riessersee hat.

Für Miesbach, Füssen und Klostersee gilt im Aufstiegsrennen: Vier Siege aus den verbleibenden vier Spielen reichen sicher für den zweiten Tabellenplatz. Dafür sorgen die ausstehenden direkten Vergleiche mit den Spielen Klostersee – Füssen, Miesbach – Klostersee und Miesbach – Füssen. Landsberg hat zwar auch noch Chancen, hier könnten aber selbst vier Siege nicht reichen, da gleichzeitig Miesbach und Füssen keine drei Erfolge mehr einfahren dürfen.

Realistisch gesehen ist es also ein Dreikampf um den zweiten Oberligaplatz, der heute in Grafing seinen Anfang findet. Eng ging es bei den drei bisherigen Vergleichen in dieser Spielzeit zwischen dem EHC und dem EVF her. Füssen siegte mit kleinem Kader auswärts mit 4:1, unterlag dann im Weihnachtsspiel vor großer Kulisse daheim mit 1:2 im Penaltyschießen, ehe es in der Verzahnungsrunde am Kobelhang ein bis Ende knappes 5:2 gab. Ein Sieg ist für beide Teams heute Pflicht, wenn man weiterhin an Miesbach dran bleiben möchte.

Am Sonntag geht es für den EVF dann um 18 Uhr gegen einen weiteren Aufsteiger, die Kissinger Wölfe. Diese liegen vor dem Wochenende acht Punkte hinter Füssen in der Tabelle, dabei sind sie der fünftbeste Bayernligist. Mit einem Sieg könnten die Mannen um Kapitän Eric Nadeau also unabhängig von der Aufstiegsfrage die Teilnahme an den Meisterschaftsplayoffs endgültig klar machen. Ansporn dürfte zudem die 2:7-Niederlage bei den Unterfranken vor vier Wochen sein, nachdem man in der Hauptrunde noch mit 7:4 und 6:3 siegreich war. Die Zuschauer dürfen auf jeden Fall einige Tore erwarten, treffen doch 8 der 15 besten Scorer sowie die beiden punktbesten Verteidiger der Aufstiegsrunde aufeinander. In Person Marc Besl, Anton Seewald, Samuel Payeur, Ron Newhook, Anton Zimmer, Eric Nadeau, Mikhail Nemirovsky, Marius Klein sowie Tyler Wood und Domantas Cypas. Und nicht zuletzt hat der EVF an den letzten beiden Wochenenden satte 31 Treffer erzielt. (MiL)