Das vierte U11-Turnier wurde auf heimischem Eis ausgespielt, mit einem Kader, der aufgrund diverser Ausfälle gerade eben die Mindestspielstärke erreichte.

In der ersten Begegnung standen sich der EVF und der AEV gegenüber. Die Augsburger starteten mit viel Druck und nahmen den Füssener Goalie unter Dauerbeschuss. Der hielt seinen Kasten allerdings mit blitzschnellen Reaktionen und traumhaften Paraden sauber, so dass es bis zur achten Spielminute dauerte, bevor der Puck das erste Mal im Füssener Netz landete. Dann ging es allerdings Schlag auf Schlag: die Füssener Offensive vermochte kein zählbares Ergebnis auf die Anzeigetafel zu bringen und die Mannschaft vernachlässigte das Defensivspiel, so dass der AEV ein ums andere Mal zum Torschuss und auch zum Abschluss kam. Füssen musste das erste Spiel ohne einen eigenen Treffer verloren geben.

Das zweite Spiel gegen die Pfrontener Falcons wurde sodann zur Zitterpartie. Bereits in der ersten Spielminute musste der EVF den ersten Gegentreffer hinnehmen, konnte jedoch eine Minute darauf ausgleichen. Bis zur erstmaligen Führung dauerte es weitere zehn Minuten, in denen sich zwei ausgeglichene Teams gegenüberstanden. Auf Füssener Seite wollte kein Spielzug so richtig gelingen und wenn dann der Puck einmal durch eine Einzelaktion vors Pfrontener Tor gebracht wurde, verhinderten Pfosten und Latte den Torerfolg. In der 19. Spielminute glichen die Falcons sodann aus, was der EVF durch den Führungstreffer nur zwei Minuten später beantwortete. Zum Sieg reichte es dennoch nicht, da der Gegner in der 26. Minute den Ausgleich schaffte. Das Unentschieden spiegelt ein Spiel wieder, bei dem auf Füssener Seite nicht viel gelingen wollte und bei dem die Falcons Ihre Chancen effektiv genutzt hatten.

In der letzten Begegnung des Tages standen sich der EVF und der EVSK aus Kaufbeuren gegenüber. Die ersten Spielminuten verliefen weitgehend ereignislos, was allerdings nicht dem mangelndem Einsatz oder fehlendem Spielvermögen beider Teams geschuldet war. Vielmehr besann man sich auf Füssener Seite anders als im zweiten Spiel wieder, den eigenen Kasten zu verteidigen und gegnerische Chancen zu vereiteln. Die unermüdlich arbeitende Kaufbeurer Offensive erspielte sich dennoch Chancen und ging in der siebten Spielminute in Führung. Diese gab der EVSK bis zum Ende des Spiels nicht mehr aus der Hand und erhöhte noch durch weitere Treffer. Kaufbeuren gewann am Ende verdient, allerdings mit einem deutlich geringeren Abstand als in den vorangegangenen Begegnungen beider Teams.