Auch der vierte Vergleich ging in dieser Spielzeit an die Selber Wölfe. Beim 2:5 (0:1, 1:3, 1:1) zeigten die Füssener aber eine gute Leistung und wurden sogar unter Wert geschlagen. Einstellung und Kampf stimmten in diesem schweren Auswärtsspiel absolut, man hat sich im Kampf um den zehnten Platz noch nicht abgeschrieben.
Die Anfangsphase gehörte natürlich den Gastgebern, die viel Druck machten und Timotej Pancur im EVF-Tor gleich beschäftigten. Sie benötigten allerdings ein Überzahlspiel, um durch einen verdeckten Schlagschuss in Führung zu gehen. Ab der Hälfte des Abschnitts trat Füssen auch vermehrt in der Offensive in Erscheinung, hatte bei seinem ersten Powerplay die große Chance durch Slavik zum Ausgleich. Danach musste man nach zwei Strafen kurzfristig sogar in doppelter Unterzahl antreten, überstand diese Situation aber.
Schlecht verlief der Start in das Mitteldrittel. Nach nur 23 Sekunden ließ man sich zum 2:0 auskontern. Danach kam man nach einer Strafe wieder unter Druck, in der Folge war es aber Füssen mit der größeren Anzahl an Torchancen. Völlig verdient kam nach einem schönen Spielzug zur Hälfte der Partie der Anschlusstreffer durch Marek Slavik. Das Spiel war nun völlig offen, Selb verpasste nach einem Konter ganz knapp einen dritten Treffer. Auf der anderen Seite traf Boyko nach einem Abwehrfehler nur das Außennetz, Straub vergab einen vielversprechenden Konter und bei einer 3 gegen 1 Situation scheiterte Neudecker denkbar knapp. Im direkten Gegenzug an diese Szene staubte dafür Selb zum 3:1 ab. Nach einer Auseinandersetzung musste man schwer verständlich wieder einmal in Unterzahl ran. Hier kamen die Wölfe zum 4:1, als ein verdeckter Schuss den Weg ins Netz fand. In diesem Abschnitt hatten die Schwarz-Gelben einfach kein Glück.
Der Eissportverein gab sich beim Favoriten aber nicht auf, gleich zu Beginn der letzten zwanzig Minuten scheiterte Linden an der Latte. Auch Zelenka vergab knapp, als es erneut einen Pfiff gegen den EVF gab. Wieder komplett übernahm man das Kommando und hatte durch Boyko, Neudecker und Straub gute Möglichkeiten, ehe Matyas Stransky einen Schuss zum 4:2 ins Netz fälschte. Auch danach gab es weitere gute Chancen zu Treffern. In der Schlussphase zielte Mayr ganz knapp vorbei, ehe die Schiedsrichter wieder eine Strafe gegen Füssen sahen. Auch da wehrte man sich erfolgreich, ehe man es mit einem sechsten Feldspieler versuchte. Hier traf Boyko nur den Pfosten. Mit einem Empty Net Goal 54 Sekunden vor Ende machten die Wölfe dann aber das 5:2 und damit alles klar.
Tore: 1:0 (7.) Gauch (Kuqi, Rubin/5-4), 2:0 (21.) Tabert (Tramm, Kuqi), 2:1 (31.) Slavik (Mayr, Neudecker), 3:1 (38.) Gelke (Lahtinen, Kassay-Kezi), 4:1 (39.) Gauch (Pauker/5-4), 4:2 (48.) Stransky (Linden, Straub), 5:2 (60.) Kuqi (Tramm/ENG). Strafminuten Selb 4 plus 5 für Gelke, Füssen 16 plus 5 für Flammann. Zuschauer 1316.
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