Mit zwei absoluten Schwergewichten der Oberliga Süd bekommt es der EV Füssen am kommenden Wochenende zu tun. Tabellenführer ECDC Memmingen ist am Freitag um 20 Uhr Gastgeber für den EVF, ehe es am Sonntag um 18 Uhr gegen den Tabellenvierten EV Regensburg geht. Füssen rangiert momentan einen Rang hinter den Domstädtern mit zwei Zählern Abstand.

Vier Mal trafen der EVF und der ECDC in dieser Spielzeit bereits aufeinander. Und obwohl Memmingen als souveräner Tabellenführer 15 Punkte Vorsprung auf die Ostallgäuer hat, so steht es bei den direkten Vergleichen unentschieden. Füssen konnte zweimal mit 3:2 gewinnen, die Maustädter waren mit 4:1 und 7:5 siegreich. Was beiden Teams gemeinsam ist: Sie spielen eine starke Saison, die so nur wenige erwartet haben. Zwar konnte man dem Vorjahres-Fünften Memmingen durchaus zutrauen, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, doch dass die Indians die Liga mit nunmehr 29 Siegen bei nur neun Niederlagen so dominieren würden hätten wohl nur die größten Optimisten gedacht. Vor allem die mit Abstand wenigsten Gegentore der Liga zeigen, wie schwer die Defensive zu überwinden ist. Außerdem hat der ECDC eine sehr gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern im Kader.

Am Sonntag trifft der Eissportverein dann um 18 Uhr auf die Eisbären aus Regensburg. Wenn man auf das Playoff-Heimrecht schaut ist das sicherlich ein sehr wichtiges Duell für beide Mannschaften. Dabei ist Regensburg das bislang einzige Team in der Liga, gegen das Füssen in dieser Saison noch nicht punkten konnte. Auswärts gab es ein 1:2, im ersten Vergleich am Kobelhang gar ein deutliches 2:6. Die Oberpfälzer haben dank ihres DNL-Teams viele Talente in der Mannschaft, setzen aber auch auf Stars wie Peter Flache, Nikola Gajovsky und Richard Divis, die alle in den Top Ten der Oberliga Süd Scorerliste zu finden sind. Jakob Weber ist zudem einer der offensivstärksten Verteidiger. Den Saisonbeginn vermasselte Regensburg trotz hoher Einschätzung aber, man fand sich nur noch in unteren Tabellenregionen. Ende November folgte dann die Trennung von Trainer Igor Pavlov, es übernahm Max Kaltenhauser, der das Team vom elften Platz auf den nunmehr vierten führte. Dabei wurden die letzten vier Spiele der Meisterrunde gewonnen. Die Stärken des EVR liegen klar in der Offensive, denn während nur die letzten drei Mannschaften in der Tabelle mehr Gegentore erhalten haben, zeigte sich vor dem gegnerischen Tor nur Deggendorf als treffsicherer.

Nachdem zuletzt gleich elf Spieler fehlten, hofft man beim EV Füssen wieder auf eine Besserung der Personalsituation.

Vom Spiel gegen Regensburg gibt es hier wieder einen Livestream für alle, die am Sonntag verhindert sind:

https://aisw.tv/video/38168