Mit den Lindau Islanders empfängt der EVF an diesem Wochenende einen weiteren Vertreter der Oberliga Süd. Um 19.30 Uhr findet das Heimspiel am Kobelhang statt, zugelassen sind zu dieser Partie in der Arena nach Absprache mit den Behörden noch 50 Zuschauer. Am Sonntag findet dann um 18 Uhr das Rückspiel am Bodensee statt. Beide Spiele können unter https://www.sprade.tv/ als Livestream gebucht werden.

Stand heute wird die Oberligaspielzeit wie geplant am 6. November beginnen, dann allerdings nach den neuesten Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis Anfang Dezember komplett ohne Zuschauer. Keine einfache Situation für die Eishockeyvereine, der sie sich nun aber stellen müssen.

Der Gegner Lindau hat einige personelle Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, als man sich als Vorrunden-Achter für die Meisterrunde qualifizieren und damit den vorzeitigen Klassenerhalt sichern konnte, in dieser aber nur den zehnten Platz belegte. Auf den Kontingentstellen setzt man nun auf die schwedische Karte und dabei auf Verteidiger Fredrik Widen sowie Stürmer Linus Lundström. Der Wechsel von Torjäger Jan Hammerbauer nach Selb sollte mit Neuzugang Daniel Schwamberger vom Zweitligisten Lausitzer Füchse sehr gut kompensiert worden sein. Und auch Stürmer Damian Schneider aus Leipzig sollte eine weitere Verstärkung für den EVL bedeuten, der an der Bande mit dem ehemaligen österreichischen Nationalspieler Gerhard Puschnik einen prominenten neuen Trainer vorweisen kann. Mit Tim Sezemsky könnte auch ein Füssener Eigengewächs für Lindau auflaufen. Der Verteidiger steht zwar in Ravensburg unter Vertrag, ist aber per Förderlizenz für die Islanders spielberechtigt. Förderlizenzspieler könnten auch für den EVF zum Einsatz kommen, Trainer Andreas Becherer plant trotz der bekannten Verletzten mit vier Reihen. (MiL)