Zur neuen Saison wird beim EV Füssen ein anderer Mann das Kommando hinter der Bande übernehmen. Der bisherige Chef-Coach Marko Raita verlässt den Klub in Richtung ESV Kaufbeuren, wo er die Chance erhält, sich in der DEL2 zu beweisen. „Wir lassen Marko nur schweren Herzens ziehen, weil wir ihn fachlich und menschlich für einen hervorragenden Trainer halten“, sagt Thomas Zellhuber, Zweiter Vorsitzender des EV Füssen. Dennoch habe der Klub Raita trotz laufenden Vertrags für eine weitere Spielzeit keine Steine in den Weg legen wollen. „Es ist für ihn persönlich eine große Gelegenheit und deshalb sind wir seiner Bitte um Vertragsauflösung letztlich nachgekommen.“

Die gute Nachricht: Der EV Füssen hat bereits einen Nachfolger für Raita gefunden. Eine Einigung sei bereits erzielt. Namen will Thomas Zellhuber jedoch noch nicht verraten. Geschehen soll das erst auf einem Fanstammtisch in der kommenden Woche.

Sowohl Raita als auch der bereits vor wenigen Wochen nach Kaufbeuren gewechselte Sportdirektor Andreas Becherer sollen noch ein stückweit in die Kaderplanung 22/23 beim EVF involviert werden, sagt Zellhuber.

Der EV Füssen bedankt sich bei Raita, der aus der finnischen Eishockey-Hochburg Hämeenlinna stammt, für dessen geleistete Arbeit in der vergangenen Saison. Der 42-Jährige führte den EVF nach einer Saison, die von corona-bedingten Rückschlägen geprägt war, auf Tabellenplatz zehn nach der Hauptrunde. In den folgenden Pre-Play-offs war dann nach zwei Spielen Endstation gegen den SC Riessersee. „Wir wünschen ihm auf seinem privaten und sportlichen Lebensweg weiterhin alles Gute“, sagt Zellhuber.