Der EV Füssen hat das zweite Spiel innerhalb von 48 Stunden gegen den HC Landsberg für sich entschieden. Mit einem klar verdienten 5:3-Sieg (1:0, 1:2, 3:1) revanchierten sich die Schwarz-Gelben für die zuvor erlittene 0:2-Niederlage und beendeten auch gleichzeitig ihre seit zwei Partien anhaltende torlose Phase. Bei einer Vielzahl von richtig guten Chancen wäre sogar noch eine höhere Trefferausbeute möglich gewesen.

Füssen begann mit sehr viel Druck und hatte nach vier Minuten die erste große Möglichkeit zur Führung durch Payeur. Es war aber Marc Besl, der nach einem langen Pass alleine vor Jonas Stettmer auftauchte und das 1:0 markierte. In der Folge kamen die Riverkings besser in die Partie, hatten nun selbst eine Reihe guter Chancen und gestalteten das Spielgeschehen bis zur ersten Pause ausgeglichen.

Auch im zweiten Drittel startete der EVF stark, Straub verpasste den zweiten Treffer nur knapp. Ziemlich überraschend fiel hier dann aber der Ausgleich durch Patrik Rypar, der einen Abwehrschnitzer des Heimteams ausnutzte. Füssen kam danach in Überzahl, musste aber durch einen tollen Unterzahlangriff des HCL das 1:2 durch Jussi Nättinen hinnehmen. Das Spiel drohte nun zu kippen, ganz wichtig war daher der Powerplaytreffer von Marco Deubler, der bereits eineinhalb Minuten später das 2:2 erzielen konnte. Im direkten Gegenzug blieb Benedikt Hötzinger Sieger gegen den durchgebrochenen Feigl. Danach waren aber weiter die Füssener am Drücker und hatten durch Besl, Miller und Jentsch große Möglichkeiten. Es wurde mit viel Einsatz ständig Druck auf das Gästegehäuse ausgeübt.

Auch im Schlussabschnitt spielte zunächst nur der EVF. Maximilian Hops konnte zur erneuten Führung abstauben, Straub und Besl hatten im Anschluss Riesenchancen. Maxi Miller war dann das 4:2 vorbehalten, ehe Landsberg nach fast zehn Minuten die erste Möglichkeit in diesem Drittel hatte. Und mit der zweiten gelang auch gleich der Anschlusstreffer durch Sven Gäbelein, hier ließen sich die Füssener trotz der Führung auskontern. Der EVF blieb aber weiter am Drücker, wieder Miller und Payeur scheiterten aussichtsreich. So ging es mit dem knappen Resultat in die Schlussphase, in welcher die Riverkings sogar noch in Überzahl kamen. Der Eissportverein zeigte aber auch hier vollen Einsatz und traf in der letzten Minute durch Leon Dalldush zum 5:3 ins mittlerweile verwaiste HCL-Tor. (MiL)

Tore: 1:0 (7.) Besl (Payeur, Krötz), 1:1 (24.) Rypar (Gäbelein, Feigl), 1:2 (28.) Nättinen (Reuter, Wagner/4-5), 2:2 (30.) Deubler (Payeur, Simon/5-4), 3:2 (44.) Hops (Krötz, Miller), 4:2 (49.) Miller (Wiedemann, Dalldush), 4:3 (51.) Gäbelein (Feigl, Wagner), 5:3 (60.) Dalldush (Straub, Simon). Strafminuten Füssen 4, Landsberg 10. Zuschauer 348.

 

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