Der Gegner des EV Füssen in den Pre-Playoffs heißt SC Riessersee. Durch ein 0:6 (0:3, 0:1, 0:2) bei den Lindau Islanders blieb der EVF in der Endabrechnung auf dem zehnten Platz und sicherte sich somit das Altmeisterduell. Ein schwaches Anfangsdrittel mit vielen Strafen sorgte bereits für eine Vorentscheidung zu Gunsten des EVL. Am Ende blieben die Füssener zum siebten Mal in dieser Saison ohne eigenen Treffer, nicht nur ein Umstand, der dann ab Freitag anders laufen sollte. Oder wie es Trainer Marko Raita sagte: „Wir brauchen einen Reset und müssen dann unsere beste Saisonleistung abrufen.“

Bereits nach 32 Sekunden liefen die Füssener am Bodensee in einen Konter zum 0:1 durch Andreas Farny. In der Folge durfte man dann fast elf Minuten lang in Unterzahl ran, zum Teil mit zwei Mann weniger. Ungeachtet dessen, ob man diese Strafen alle so hätte geben müssen, agierte man hier nicht besonders klug und Lindau nutzte die Situationen durch Florian Lüsch und Simon Klingler, um auf 3:0 davon zu ziehen.

Nach dem völlig misslungen Startdrittel war der EVF im zweiten Abschnitt besser im Spiel und die leicht überlegene Mannschaft, nutzte aber vor allem in Überzahl seine Möglichkeiten nicht. Direkt nach einer überstandenen Strafzeit konterten die Gastgeber dagegen durch Martin Mairitsch zum 4:0.

Dadurch war bei Füssen im letzten Abschnitt ziemlich die Luft heraus und die Islanders erhöhten durch Dominik Patocka und Corvin Wucher auf 6:0. Am Ende war Torhüter Benedikt Hötzinger Füssens bester Spieler an einem gebrauchten Abend. Der Fokus liegt nun auf den Duellen mit dem SC Riessersee. (MiL)

 

Tore: 1:0 (1.) Farny (Lüsch, Guran), 2:0 (11.) Lüsch (Klingler, Redler/5-4), 3:0 (13.) Klingler (Mairitsch, Redler/5-3), 4:0 (37.) Mairitsch (Patocka, Raaf-Effertz), 5:0 (48.) Patocka (Bezouska, Grünholz/5-4), 6:0 (51.) Wucher (Bezouska, Redler). Strafminuten Lindau 12, Füssen 21. Zuschauer 227.

 

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