1.Mannschaft 11.10.2026 3 Min. Lesezeit

Steigerung bleibt unbelohnt: EV Füssen unterliegt Heilbronn knapp mit 1:2

Die Schwarz-Gelben kämpfen sich nach einem 0:2-Rückstand zurück und haben in der Schlussphase noch die Chance auf den Ausgleich.

Der EV Füssen hat sich im Heimspiel gegen die Heilbronner Falken nach einem schwierigen Beginn deutlich gesteigert, musste sich am Ende aber knapp mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) geschlagen geben. Vor 733 Zuschauern in der Sparkassen Arena fanden die Schwarz-Gelben vor allem ab dem zweiten Drittel immer besser in die Partie. Luc Slivnik sorgte im Schlussabschnitt für den Anschlusstreffer, doch trotz einer engagierten Schlussoffensive blieb der verdiente Lohn für die Leistungssteigerung aus.

Der EVF tat sich im ersten Drittel schwer, richtig in die Begegnung zu finden. Die Gäste aus Heilbronn waren zunächst besser im Spiel und nutzten in der 7. Minute eine ihrer Möglichkeiten zur Führung. Frederik Cabana brachte die Falken nach Vorarbeit von Curtis Roach und Nix mit 0:1 in Front. Füssen versuchte in der Folge, besser ins Spiel zu kommen, konnte offensiv aber noch nicht genügend Akzente setzen. So ging es mit dem knappen Rückstand in die erste Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt zeigte sich der Eissportverein deutlich verbessert. Die Mannschaft von Trainer Daniel Jun fand zunehmend ihren Rhythmus und erspielte sich nun auch eigene Möglichkeiten. Allerdings fehlte bei den Abschlüssen das nötige Scheibenglück, um den Ausgleich zu erzielen. Effektiver präsentierten sich dagegen die Gäste. Nach einer Strafzeit gegen Fabian Nifosi nutzte Tyler Spurgeon in der 26. Minute das folgende Überzahlspiel und erhöhte nach Zuspiel von Cabana auf 0:2. Der EVF ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und arbeitete weiter daran, den Rückstand zu verkürzen. Trotz guter Ansätze und weiterer Möglichkeiten wollte im Mitteldrittel aber kein Treffer gelingen.

Im Schlussabschnitt legten die Schwarz-Gelben nochmals zu. Füssen suchte nun konsequenter den Weg nach vorne und erhöhte den Druck auf das Heilbronner Gehäuse. In der 49. Minute wurde der Einsatz schließlich belohnt. Nach einer Strafzeit gegen Thomas Gauch nutzte Luc Slivnik das Powerplay und verkürzte nach Vorarbeit von Karel Klikorka auf 1:2. Damit war die Begegnung wieder völlig offen. Der EVF versuchte in der Folge alles, um noch zum Ausgleich zu kommen, musste zwischenzeitlich aber auch weitere Unterzahlsituationen überstehen.

In der Schlussphase setzte Füssen nochmals alles auf eine Karte. Knapp drei Minuten vor dem Ende verließ Torhüter Timotej Pancur zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers seinen Kasten. Mit einem Mann mehr auf dem Eis wollten die Schwarz-Gelben den Ausgleich unbedingt erzwingen. Tatsächlich bot sich nochmals die Gelegenheit zum 2:2, doch auch diese blieb ungenutzt. Heilbronn brachte den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit.

Damit stand für den EV Füssen trotz einer deutlichen Leistungssteigerung die nächste Niederlage fest. Nach dem schwierigen Auftritt in Stuttgart zeigte die Mannschaft diesmal über weite Strecken eine bessere Leistung, konnte sich dafür aber nicht mit Punkten belohnen. Vor allem die ungenutzten Möglichkeiten und das fehlende Scheibenglück verhinderten ein besseres Ergebnis. Auf der Leistung ab dem zweiten Drittel lässt sich dennoch aufbauen.

Viel Zeit bleibt dafür nicht. Bereits am Dienstag steht für die Schwarz-Gelben die nächste Aufgabe an. Um 19.30 Uhr gastiert der EV Füssen bei den Lindau Islanders und will dort wieder Punkte einfahren.

Tore: 0:1 (7.) Cabana (Roach, Nix), 0:2 (26.) Spurgeon (Cabana/5-4), 1:2 (49.) Slivnik (Klikorka/5-4).

Strafminuten: Füssen 10, Heilbronn 10. Zuschauer: 733.

EV Füssen Veröffentlicht 11.10.2026 · 20:56

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Heim
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